kaputt
Ja, ich muss zugeben: Ich bin kaputt. Total platt und fertig mit der Welt, wie man so schön sagt.
Die Woche war einfach sehr stressig. Ob auf der Arbeit, als auch danach. Irgendwie sind alle Termine in diese Woche gefallen und ich kam in der Regel nicht vor 21 Uhr nach Hause. Das schlaucht schon ganz schön. Jetzt bin ich erst mal froh, dass Wochenende ist und ich mich etwas erholen kann. Später treff ich mich zwar noch zum Ikea-shoppen mit einer Freundin aber am So werde ich definitiv nur faullenzen.
Was soll ich sagen?
Ich wollte am Freitag mit ein paar Freunden meinen Geb. nachfeiern. Eine wohnt ca. 10 km von mir entfernt, hat aber kein eigenes Auto und leider fährt auch keiner von den anderen Gästen in ihre Richtung, bzw. will den Umweg auf sich nehmen. Nur habe ich auch ehrlich gesagt keine Lust, dass sie bei mir übernachtet, damit ich sie am nächsten Morgen zurückfahren kann. Denn das würde heißen, ich muss die Matratze aus der unteren Etage hochtragen, dass Bett für nur eine Nach beziehen und mich am nächsten Morgen um sie kümmern, obwohl ich wahrscheinlich mit dem aufräumen und spülen schon genug zu tun habe.
Ich könnte mich jetzt schon darüber aufregen, dass sie so unselbstständig oder geizig ist, ein Taxi zu nehmen und so dreist mich zu fragen, was ICH ihr anbieten kann. Aber leider habe ich sie ja schon eingeladen..
"Erzähl mal,
was du die letzten zwei Jahre so gemacht hast!", hat gestern abend ein (früher sehr guter) Freund zu mir gesagt. Aufgrund blöder Umstände und beiderseitiger Faulheit ist der Kontakt vor zwei Jahren leider abgebrochen. Gestern haben wir uns endlich wieder gesehen und ich hab mich wirklich gefreut. Aber gleichzeitig wusste ich nicht, was ich ihm erzählen sollte. Es ist einfach schon zu viel passiert, als das man es in drei Sätze packen könnte. Und so kam es dann, dass wir schweigend neben einander saßen, aber trotzdem von einem Teller aßen. Immerhin standen wir uns damals sehr nahe...
bathwater am 30. August 09
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