Morgen streichen wir seine Wohnung. Ich habe ihn dazu überredet. Zum Teil auch, damit er endlich die Bilder von sich und "ihr" abhängt, ohne, dass ich es expleziet erwähnen...so geh ich einem unnötigen Streit aus dem Weg. Gut, oder? Ich finde es nämlich ziemlich unpassend, in ihr lachendes Gesich zu gucken, wenn ich bei ihm für kleine Mädchen gehe. Vor allem, da wir morgen unser Einmonatiges feiern.
Tag 1
Regen. Kalt. Und wo ist eigentlich unser Hostel?
Zum Glück brauchten meine Freundin und ich nur die Straßenkarte aus dem Koffer holen, da kam schon der erste Berliner an und fragte, ob er uns hefen könnte. Das Handy mit Google maps Funktion schon gezückt. Doch noch eher er die Straße eintippen konnte, hielt der nächste Berliner an, der uns nicht nur den Weg erklären, sondern auch die halbe Berliner Geschichte erzählen konnte.
Fazit des Tages: Berlin ist doof. Aber Berliner super freundlich.
Tag 2
Sonne. Warm. Wir sahen uns die Siegessäule, das Brandenburger Tor und die meisten anderen Sehenswürdigkeiten an.
Fazit des Tages: Berlin ist doch schön. Aber klein. Oder warum kann man die wichtigesten Gebäude und Denkmäler an einem Tag ablaufen?
Tag 3
Sonne. Aber kalt. Nachdem die Schlage vor dem Reichstag so lang war, dass man gute 3 bis 4 Stunden in der Sonne stehen konnte, entschieden wir uns lieber einkaufen zu gehen. Abends kamen wir wieder und genossen Berlin über den Dächern im Sonnenuntergang. Und das bei einer kaum erwähnenswerten Wartezeit von einer Stunde.
Fazit des Tages: Shoppen auf dem Kurführstendamm wird überbewertet.
Tag 4
Sonne. Warm. Koffer packen und die letzten Stunden auf der Wiese vor dem Reichstag vertrödeln.
Fazit des Tages: Die Currywurst schmeckt auch in Berlin wie Currywurst.